SONNE, LEUCHTMITTEL UND DER KORREKTE PHOTONENDRUCK

Die hochsommerliche Mittagssonne erreicht die Erde bei Breiten von etwa 45° mit einer photosynthetischen Kraft von 1 200–2 000 PPFD. Doch Cannabissämlinge, Klone und Mutterpflanzen sind schon mit einer PPFD von nur 200–400μmol/m²/s zufrieden. Bei atmosphärischen CO₂-Werten werden Cannabispflanzen in ihrer vegetativen Phase 400–600μmol/m²/s brauchen und blühende Pflanzen benötigen normalerweise eine PPFD von 600–1 500μmol/m²/s. Eine Studie fand heraus, dass, bei auf 750ppm erhöhtem CO₂ und einer Temperatur von 25–30°C, die produktivste PPFD für Cannabis bei 1 500–2 000μmol/m²/s liegt.

Auch wenn Cannabis eine anspruchsvolle Pflanze ist, steigert die Strahlung über dem Schwellengrenzwert für jede Sorte, Lebensphase oder Umweltbedingungen nicht notwendigerweise den Ertrag. Umgekehrt kann ein Photonenüberdruck den Blättern und Blüten schaden. Mit anderen Worten: Die Blütenproduktion erhöht sich, wenn die Cannabispflanze 20–30 Mol PAR-Licht pro Tag erhält, pegelt sich zwischen 30–40 Mol ein und nimmt bei über 40 Mol ab.


WIE VIEL LICHT BENÖTIGT DEIN GROW ROOM?
DIE WATT-PRO-QUADRATMETER-REGEL: WIE VIELE PFLANZEN KANNST    DU ANBAUEN?
HID (MH, HPS): REGELN FÜR DEN RICHTIGEN ABSTAND
LED: REGELN FÜR DEN RICHTIGEN ABSTAND